Rosa Maria Eglseer

Rosa Maria Eglseer

Unternehmerin und Mutmacher für Menschen über der Lebensmitte.

The Future of Nursing – Community Health Nurse als ein mögliches Zukunftsmodell?

Rosa Maria Eglseer diskutierte mit anderen Expertinnen über das Zukunftsmodell Community Health Nurse und wie der demografische Wandel eine Chance sein kann.

Forum Alpbach 2021

Die Covid-Pandemie hat sowohl die immer bedeutender werden Rolle der (Kranken)Pflege sichtbar gemacht, gleichzeitig aber auch die Herausforderungen im Gesundheits- und Pflegebereich – wie Pflegekräftemangel, starre Systeme, Unterbezahlung aufgezeigt. Wie können neue Modelle zukünftig aussehen, um den Pflegeberuf zu attraktiveren und die Gesundheits- und Pflegeversorgung innovativ und nachhaltig sicherzustellen.

 

Zu diesem Thema diskutierten neben Rosa Maria Eglseer – Initiatorin von Community Health Nurse in Österreich:

 

Heepe, Judith
Nursing Director, Charité University Medicine
Van Roessel, Geertje
Chief International Officer, Buurtzorg Community Nursing

Meyer, Gabriele
Director of the Institute for Health an Nursing Sciences, Martin Luther University Halle-Wittenberg

 

Rosa Maria Eglseer initiiert vitale Gemeinden mit Publich Health Nurses durch Einbeziehung der BürgerInnen. Gleichzeitig wird eine nachhaltige Kultur des Ehrenamtes aufgebaut und selbständige Community Health Nurses eingeführt. Diese werden in der von Eglseer geführten EZ-Akademie, sowie einer Community Health Nurse-Plattform fortgebildet und für Ihre Rolle in den Gemeinden vorbereitet und begleitet. Die Community Health Nurse wird als 1. Anlaufstelle für alle gesundheitlichen Belange in den Kommunen installiert.

 

Rosa Maria Eglseer dazu:

„Ich habe dieses ‚Community Health Nurse-Projekt‘ ins Leben gerufen, weil ich erkannt habe, dass wir unsere Einstellung zum Thema Altern, Gesundheit und Pflege ändern müssen! Gesundheitsrisiken können jederzeit auftreten, und wir müssen darauf vorbereitet sein – AltersVORSORGE, eigene Wünsche zu Papier bringen, einen finanziellen Polster für jede Lebensphase haben. Wir müssen begreifen, dass der demografische Wandel zu einer Katastrophe oder zu einer großen CHANCE werden kann!“

Das Modell von Eglseer ist ein Modell für die Zukunft, da es die großen Brennpunkte in Österreich der nächsten Jahre entschärft. Ein Drittel der Bevölkerung ist über 60 Jahre alt. Isolation und Einsamkeit im Alter sind die Folge.

PflegeexpertInnen verbringen durchschnittlich nur 7 Jahre in Ihrem Beruf – körperliche Schwerstarbeit und hierarchische Systeme mit wenig Autonomie sind hier nur 2 der genannten Gründe. Versorgungslücken zwischen Krankenhaus und häuslicher Pflege sind oftmals viel zu groß – die bestehenden Angebote sind nicht vernetzt und pflegende An- und Zugehörige mit ihren Sorgen ohne Unterstützung.
„Unser Ziel ist es, eine Alternative in der Gesundheitsversorgung und Gesundheitsberatung für PflegeexpertInnen zu bieten. Gleichzeitig messen wir die Auswirkungen in den Gemeinden durch eine wissenschaftlich fundierte Wirkungsmessung. Wir wollen den Beruf attraktiver machen und der Öffentlichkeit den Zugang zu einem selbstbestimmten Leben ermöglichen.“, so Eglseer.

Die Community Health Nurses sind in der Lage:

Die Versorgungslücken zu schließen,
Alle bestehenden Angebote zu vernetzen und zu koordinieren – über eine eigene digitale Vernetzungsplattform mit Pflegedokumentation bis hin zur Telemedizin
Die pflegenden An- und Zugehörigen zu entlasten und zu unterstützen
Den BürgerInnen zu helfen, ein selbstbestimmtes Leben zu führen und präventive Maßnahmen zu ergreifen.

„Prävention und Vorsorge geschehen durch die Einführung von Vitalen Gemeinden, in denen wir uns gemeinsam mit den Community Health Nurses auf die SALUTOGENESE konzentrieren. Die Entwicklung des Potentials des Einzelnen als auch der Gemeinschaft ist DER Paradigmenwechsel hin zu einem ganzheitlichen Gesundheitssystem.“, so Eglseer weiter.

Sie interessieren sich als Pflegeperson oder als BürgermeisterIn für Community Health Nurse oder möchten weitere Informationen zu diesem Projekt? 

2 Antworten

  1. Großer Respekt – endlich wird nicht nur die Krankenpflege, sondern auch die Gesundheitspflege in den Mittelpunkt gestellt und neue nachhalitge und innovative Konzepte vorangetrieben!
    Weiterhin viel Mut und Erfolg – genau solche Menschen und Initiativen brauchen die Menschen !
    DANKE !

  2. Guten Tag .
    Es freut mich auf eure Plattform,und Hofe um ein verbessertes Regel für die Pflege und Pflegenden.
    Ich bin in der Krankenpflege seit 30 Jahren, und sehe Traurig dass ,wir eine Pandemie gebraucht haben um die Wertschätzung zu die Pflegepersonal zu bekommen.
    Themenschwerpunkte das die Pflege unattraktiv ist,die Arbeitsstunde was man leisten muss,40 Stunden Woche ist viel zu viel , ich bin der Geronto Psychiatrie ,sind Dienste von 8 bis 12 Stunden an Tag, man ist einfach Erschöpft ,auf das muss auch Rechnen dass, eine Familie die volle Versorgung braucht, wie mein Fall ist ; der Gatte ist Schlaganfall Patient,ich kümmere mich um ihm,ohne externe Hilfe,weil es wird Theoretisch viel Angeboten,was von Hilfe betrifft,aber in Praxis passe in keinem der Modell was Hilfe anbietet.bleibt nichts übriges als 100% Arbeiten mit bis 176 Monatsstunden ,und die Lohn zum verhungern 1800-1900 Monat mit Nächten und Zulagen zusammen,wie wird dies Atraktiv werden.? Nie im Leben!, mir Lohnt sich nicht mehr woanders zu arbeiten oder Ausbildung machen,versuche bis zu Ende gehen ,aber wie lange weiß es nicht ,mein Wirbelsäule / Ischias Nerv ist komplett hin,die Schmerzen sind mal unerträglich,aber Denkst an die Kolleginnen die in Dienst sind und trau mich nicht in Krankenstand zu gehen,und was passiert mit der Gatte. Also wie bei mir Hunderten Personen gleich geht.die Zukunft lieg vielleicht mit Sudamerikanischen Krankenpflege petsonal.
    Ich wurde mich freuen auf richtigen Änderungen

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